AutoStore-Referenz Parsa Beauty: Integration mit SAP EWM

PARSA Beauty hat am Standort Sinsheim den SAP-EWM-geführten Logistikstandort um ein AutoStore-System erweitert. Gemeinsam mit Kardex und prismat wurde die automatisierte Kleinteilelagerung integriert – inklusive neuer Packplatzprozesse, KEP-Anbindungen und GoLive im laufenden Betrieb. Das Projekt zeigt, wie die Einbindung moderner Automatisierung in bestehende SAP-Logistikprozesse standardnah und zukunftssicher geht.

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PARSA-Mitarbeitern bei der Kommissionierung mit SAP EWM am AutoStore-Port im Lager Sinsheim.
Eine Außenansicht der Firmenzentrale der AutoStore-Referenz PARSA Beauty

Das Kundenunternehmen

PARSA Beauty zählt zu den führenden Anbietern von Hair- und Beauty-Tools in Europa. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Sinsheim entwickelt und vertreibt mehr als 5.000 Produkte, die in über 40 Ländern erhältlich sind. Mit jährlich über 120 Millionen verkauften Artikeln, einer starken Präsenz im Drogerie- und Einzelhandel sowie einem kontinuierlichen Wachstum stellt PARSA hohe Anforderungen an Effizienz und Skalierbarkeit seiner Logistikprozesse.

Ziele des Projekts

Mit der Einführung eines AutoStore-Systems verfolgte PARSA Beauty das Ziel, die Lagerkapazität und Kommissionierleistung am Standort Sinsheim nachhaltig auszubauen. Gleichzeitig sollte die bestehende SAP-EWM-Lösung um automatisierte Prozesse erweitert werden, ohne die Stabilität des laufenden Betriebs zu gefährden. Die Integration sollte eine Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum schaffen und die Effizienz der Intralogistik langfristig erhöhen.

PARSA Beauty betreibt bereits seit mehreren Jahren eine umfassende SAP-S/4HANA- und Embedded-EWM-Lösung, um seine Lagerprozesse zu steuern. Aufgrund des kontinuierlichen Wachstums, steigender Versandmengen und einer großen Artikelvielfalt entstand der Bedarf, die bestehende Logistik um eine hochautomatisierte Kleinteilelagerung zu erweitern. Dabei sollte die neue Technologie und die vorhandenen Prozesse zusammengeführt werden, ohne die etablierte SAP-Systemlandschaft grundlegend zu verändern.

Die Integration erfolgte als Anbindung eines AutoStore-Systems an die bestehende SAP-EWM-Lösung. Gemeinsam mit Kardex wurde ein sogenanntes Input-Output-Szenario (kritisch eingestellt auch »Blackbox« genannt) umgesetzt, bei dem die Kommunikation zwischen Lagerverwaltung und Automatisierungstechnik über klar definierte Schnittstellen erfolgt. Zum Einsatz kam dabei das REST Service Framework der prismat/RAKETE für S/4HANA, da es eine standardnahe und flexible Integration der verschiedenen Systeme ermöglicht.

Zu den größten Herausforderungen gehörte die Synchronisierung zahlreicher Gewerke und Projektbeteiligter.  Neben der AutoStore-Anbindung mussten neue Dialoge und Prozesse abgestimmt, KEP-Dienstleister integriert sowie eine neue Packplatzabwicklung eingeführt werden. Zusätzlich erfolgte der Produktivstart unter hohem Zeitdruck und nahezu ohne umfangreiche Integrations- oder Massentests. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an Projektsteuerung und Kommunikation sowie an Flexibilität und Stabilität der Lösung.

Das Projekt wurde am Hauptstandort von PARSA Beauty in Sinsheim realisiert, dem zentralen Logistik- und Verwaltungsstandort des Unternehmens. Von hier aus werden nämlich nationale und internationale Handelskanäle versorgt. Im Zuge der Logistikmodernisierung investierte PARSA Beauty in neue Kapazitäten und Technologien. Das AutoStore-System lagert heute rund 5.000 Artikel in etwa 33.000 Behältern und unterstützt so die Versorgung eines internationalen Vertriebsnetzes.

Die AutoStore-Integration ist ein wichtiger Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie von PARSA Beauty, denn durch die Automatisierung zentraler Lagerprozesse schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für höhere Durchsatzleistungen, eine bessere Flächennutzung und eine flexible Skalierung zukünftiger Geschäftsvolumina. Gleichzeitig stärkt die Lösung die Wettbewerbsfähigkeit in einem Marktumfeld, das von steigenden Kundenanforderungen und kurzen Lieferzeiten geprägt ist.

Das Ergebnis

Mit der erfolgreichen AutoStore-Integration konnte PARSA Beauty seine Logistikprozesse deutlich modernisieren und auf weiteres Wachstum ausrichten, denn die neue Lösung verbindet die Vorteile einer automatisierten Kleinteilelagerung mit den etablierten SAP-EWM-Prozessen. Lagerkapazitäten wurden optimiert, die Kommissionierleistung gesteigert und die Transparenz über Materialflüsse erhöht. Dadurch profitieren Handelspartner und Endkunden von einer schnelleren, zuverlässigen und skalierbaren Auftragsabwicklung. Die Umsetzung im laufenden Betrieb belegt zudem die hohe Stabilität der gewählten Integrationsarchitektur.

Kommissioniererin bei Parsa Beauty bedient den AutoStore-Port.
Blick über den AutoStore-Breich von der Wartungsbühne aus bei Parsa Beauty.
Sicht auf den Raster (Grid) des AutoStore-Systems bei Parsa Beauty mit den AutStore-Robotern in Bewegung.
Sicht auf die Kommissionierplätze direkt am AutoStore bei Parsa Beauty mit Kommissionierwagen in Kombination mit einem Put-to-Light-System.
Eine Lagerfachkraft scannt Zielkartons auf einem Kommissionierwagen bei Parsa Beauty.
Ein Blick in das Palettenlager von Parsa Beauty in Sinsheim.

Mit AutoStore und SAP EWM zu mehr Effizienz und Skalierbarkeitim Lager von Parsa Beauty

AutoStore-Ports um Put-to-Light-Kommissionierwagen erweitert & Co.: Parsa Beauty und prismat zeigen AutoStore in Aktion und wie sich das System mit weiteren Technolgien kombinieren lässt. Viel Spaß beim Ansehen des Referenzfilms zu dem Projekt!

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Highlights der AutoStore-Referenz

Besonders hervorzuheben ist die Anbindung des AutoStore-Systems an ein bereits produktives SAP EWM Embedded. Während viele Automatisierungsprojekte im Rahmen kompletter Neubauten umgesetzt werden, erfolgte die Integration hier in eine bestehende Umgebung mit laufendem Tagesgeschäft. Zusätzlich wurde der GoLive parallel zur Nutzung der bisherigen Prozesse durchgeführt, sodass »alte« und »neue« Welt zeitweise gleichzeitig betrieben wurden.

Ein weiteres Highlight war der Einsatz des REST Service Frameworks der prismat/RAKETE  zur Integration der Automatisierungstechnik, weil so AutoStore, Packplatzprozesse, Versandschnittstellen und SAP EWM sehr effizient miteinander verbunden werden konnte. Die erfolgreiche Umsetzung trotz begrenzter Testmöglichkeiten und zahlreicher beteiligter Gewerke macht das Projekt zu einem eindrucksvollen Beispiel für standardnahe SAP-Automatisierung in einer dynamischen Logistikumgebung.

Kundenstimmen

Heiko Hofer

»Wir schätzen Systeme, die uns eine richtige Mischung aus klarer Struktur und Vorgabe ermöglichen, die ein effizientes Arbeiten gewährleisten, aber gleichzeitig die Flexibilität und kundenspezifische Anforderungen auch umsetzen zu können.«

Heiko Hofer Inhaber PARSA Beauty
Frank Hohl

»Die Zusammenarbeit mit prismat haben wir bewusst ausgewählt. Wir hatten im Jahr 2019 eine SAP-Neueinführung zusammen mit prismat und da haben sie uns schon mal begeistert mit der EWM-Besetzung.«

Frank Hohl Geschäftsführer PARSA Beauty
Martin Stegmüller

»Bei Parsa-Beauty sind die beiden größten Anforderungen für die Kommissionieraufträge, dass sie möglichst schnell kommissioniert und termingerecht verladen werden. Da wir im AutoStore bis zu 16 Aufträge pro Port gleichzeitig kommissionieren können, haben wir diese beiden Ziele mit dem AutoStore perfekt umgesetzt.«

Martin Stegmüller Leitung Betrieb PARSA Beauty
Artur Hecht

»Die Zusammenarbeit ist wirklich eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die wir schon seit Jahren verfolgen. Und diese Partnerschaft, die gibt genau das aus, was wir als mittelständisches Unternehmen von unserem Partner erwarten – also perfekte Arbeit.«

Artur Hecht Leitung EDV | Leitung IT-Systems PARSA Beauty

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