SAP EWM bei der Zumtobel AG

»Die Zusammenarbeit war geprägt von überzeugender Fachkompetenz, guter Beratung, hohem Engagement und Flexibilität.«

Helmut Flajs, Projektleiter, Zumtobel AG

Das Projekt in Kürze

Einführung von SAP EWM inklusive MFS für die Steuerung des Shuttlesystems im Rahmen einer logistischen Neuplanung

  • Branche: Leuchten und Lichtsteuerungssysteme
  • Standort: Hauptsitz in Dornbirn (Österreich)

Highlights

  • Integration des Shuttle-Systems 
  • Ergonomische Transaktion für E-Punkt und K-Punkt-Abwicklung
  • Leergut-Management
  • Phasenweise Go-Live mit Ablösung des bestehenden LVS

Einführung von SAP EWM und MFS für die Produktionsversorgung mit einem Shuttlelager

Einführung von SAP EWM und MFS für die Produktionsversorgung mit einem Shuttlelager

Seit über 50 Jahren entwickelt Zumtobel innovative und individuelle Lichtlösungen, die höchste ergonomische, ökonomische und ökologische Ansprüche erfüllen sowie ästhetischen Mehrwert schaffen. Als Innovationsführer bietet Zumtobel ein umfassendes Spektrum an hochwertigen Leuchten und Lichtsteuerungssysteme für unterschiedliche Anwendungsbereiche der professionellen Gebäudebeleuchtung. Zumtobel Produkte erfüllen höchste Qualitätsstandards und überzeugen mit einer langen Lebensdauer. International ist Zumtobel beim Kunden vor Ort präsent durch eigene Vertriebsorganisationen in 23 Ländern und Vertretungen in über 50 weiteren.

Ein wichtiges Kriterium für die Einführung von SAP EWM war die Komponente Material Flow System (MFS), mit der ein neues Automatisches Kleinteilelager (AKL) mit einem Shuttlesystem zur Versorgung der Produktion in Betrieb genommen werden konnte. Die schrittweise Ablösung des bestehenden Lagerverwaltungssystems ermöglichte eine kontrollierte Implementierung. Das SAP EWM steuert die Verwaltung der ca. 11.000 Behälterlagerplätze im AKL. Dabei bewegen sich die Shuttles auf an der Decke befestigten Schienen zwischen der Produktion und den Behälterlagerplätzen. Auf diese Weise ist eine schnelle und effiziente Versorgung der Produktion bei geringem Platzverbrauch gewährleistet.

Zusätzlich wurde die Kommissionierung mit einer Put-to-Light Anlage ausgestattet, welche den Auslagerungsprozess optimiert. Die neu eingeführten Identifikationspunkte (I-Punkte) für Einlagerung und Kommissionierung stehen in einem Abstand von max. 200 m vom AKL entfernt. Zur Identifikation der ankommenden Trays am I-Punkt sind diese mit einem RFID-Chip ausgestattet. Die Trays können somit berührungslos ohne Scannen im SAP EWM erfasst und bearbeitet werden. „Durch die engagierte Schulungskompetenz des Projektteams wurde die Systemablösung sukzessive begleitet“, sagt Helmut Flajs, Projektleiter bei der Zumtobel AG.

Details

  • Fläche: ca. 1200 m²
  • Lagerplätze: ca. 11.000
  • Automatisches Kleinteilelager inkl. Shuttlesystem mit 24 Shuttles
  • Blocklager
  • Put-to-Light