SAP EWM bei der Theo Förch GmbH & Co. KG

»Insbesondere die Kommunikation im Team war jederzeit angenehmen, unkompliziert und professionell. Die Entwickler und Berater arbeiten bei prismat Hand in Hand.«

Stefan Klingler, SAP Gesamtprojektleiter, Theo Förch GmbH & Co. KG

Das Projekt in Kürze

Parallele Einführung von SAP EWM an sechs Standorten inkl. Anbindung an ein Legacy ERP

  • Branche: Großhandel – Elektro, Elektronik
  • Standort: insgesamt sechs Standorte

Highlights

  • intensive Nutzung von alternativen Mengeneinheiten
  • Nutzung von Chargen auf Ebene der Anlieferungen und der Artikel
  • Hauptlager mit Nachschublagern, mehrere externe Lager
  • Kragarmlager, manuelles Behälter-/Kleinteilelager und manuelles Regallager

Ersteinführung von SAP EWM beim Familienunternehmen FÖRCH

Mit einem konsolidierten Jahresumsatz von 440 Mio. Euro (2018) ist FÖRCH einer der führenden deutschen Anbieter von Produkten für Handwerk und Industrie. FÖRCH hat mehr als 100.000 Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikel im Programm und ist dennoch zu 100% ein Familienunternehmen geblieben. Von den aktuell 3.250 Mitarbeitern sind allein 2.000 im Außendienst tätig, die qualifiziert beraten und im Dienste von mehr als 300.000 Kunden weltweit unterwegs sind. Daneben gibt es in Deutschland mittlerweile 31 Verkaufsstandorte, darunter ausgewählte 24/7-Niederlassungen, bei denen sich die Handwerker rund um die Uhr selbst einbuchen können.

Die Aufgabe dieser ersten Phase der SAP-Einführung bei FÖRCH war das Abbilden der Prozesse im Wareneingang, des Vorlagers und mehrerer interner und externer Bearbeitungsschritte. Die Prozesse finden neben dem Hauptstandort an zwei weiteren Förch-Standorten und mehreren externen Standorten (Dienstleister) statt. Die Hauptstandorte und die drei wichtigsten externen sind als spezifische Läger abgebildet.

Auf der technischen Seite ist die Besonderheit der Anbindung eines IBMi-Systems als führendes ERP-System zu nennen. Die Kommunikation erfolgt in beide Richtungen per IDoc. Auf der SAP-Seite ist neben dem EWM ein ERP mit grundlegenden MM, SD und FI/CO Funktionen implementiert, um hier eine möglichst standardnahe Kommunikation zum EWM zu ermöglichen.

Eine grundlegende Besonderheit ist die intensive Nutzung von alternativen Mengeneinheiten (bei FÖRCH VPE = Verpackungseinheiten) und Gebindegrößen für annähernd alle Artikel. Ein weiterer Punkt ist die Nutzung von Chargen auf Ebene der Anlieferungen und der Artikel. Für jeden Artikel wird bei jeder neuen Anlieferung eine neue Charge generiert und mit den zum Zeitpunkt der Anlieferung aktuellen Daten gefüllt. Diese Charge bleibt in allen Prozessen durchgehend dem Bestand zugeordnet. Abgesehen von kundenspezifischen Merkmalen in den Chargen ist dies im SAP EWM Standard umgesetzt.

Durch die Lagerstruktur mit internen und externen Standorten können Artikel parallel in verschiedenen Standorten gelagert werden. Die Verbringung/Anlieferung an den richtigen/gewünschten Standort erfolgt organisatorisch.

Details

  • SAP EWM 9.4
  • Anzahl der verwalteten Lagerstandorte: sechs Lagerstandorte, Hauptlager mit Nachschublagern und mehrere externe Lager
  • Stichtagsinventur und Permanente Inventur
  • SAP S/4HANA und ERP auf IBM-Basis als angebundene ERP-Systeme