Dock Appointment Scheduling (DAS)

Das Dock Appointment Scheduling bietet Funktionalitäten für eine effiziente Torbelegungsplanung von Transporteinheiten bzw. LKW oder anderen Fahrzeugen.

Zur terminlichen Planung der Torbelegung eines Lagers verfügt das Dock Appointment Scheduling (DAS) über eine Rampenplanung, mit der die avisierten Transporteinheiten hinsichtlich Ladetor bzw. -rampe, Ladetermin sowie Zeitfenster geplant werden können. Folgende Stammdaten dienen im Rahmen der Rampenplanung zur realitätsnahen Abbildung und Organisation der Torbelegungsplanung: 

Als zentrales Stammdatenelement bildet die Ladestelle eine Gruppierung gleichartiger Ladetore des Lagerstandorts. Die Ladestelle wird durch eindeutige Benennung, Adressdaten und kapazitive Eigenschaften definiert.

Die Grundlage für die Vergabe von Ladeterminen bildet die Definition eines Zeitfensters. In einem Zeitfenster können Ladetermine vergeben werden. Ladetermine lassen sich durch die Hofsteuerung und nach den Lagerressourcen ausgerichtet am Lagerstandort oder extern vom Spediteur erstellen. Die Ladetermine können u.a. durch die TE-ID und externe Referenzbelege gekennzeichnet werden. Im Zuge einer effizienten und übersichtlichen Planung steht ein grafisches Planungscockpit zur Verfügung, auf das mit SAP-Web UI oder SAP NetWeaver Business Client zugegriffen werden kann.

Es werden zwei Betriebsszenarien im Standard angeboten: 

Im Zuge einer optimalen Prozessintegration kann das Dock Appointment Scheduling integrativ mit EWM betrieben werden. Innerhalb der integrierten Variante können qRFC-Nachrichten mit Aktualisierungen zwischen EWM-Systemen und DAS ausgetauscht werden, um Transportaktivitäten auf der Basis von Ladeterminen im EWM zu erstellen oder Ladetermine zu aktualisieren.

Für Unternehmen, die kein SAP EWM im Einsatz haben, bietet die Stand-alone Lösung des Dock Appointment Scheduling eine interessante Alternative. Zeitfensterplanung, Ladeterminerstellung und Pflege können unabhängig vom EWM-System durchgeführt werden. Der Hofsteuerungsplaner des Lagerstandorts bietet die Möglichkeit, während einer Planungsperiode jeweils eine Zeitfensterplanung pro Ladestelle durchzuführen.

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